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Sonstige · Syngenta Agro GmbH

ROSENKOMBI

BVL Zul.-Nr. 034560-84

ROSENKOMBI ist ein hochwirksames, breit wirksames Pflanzenschutzmittel auf Basis des bewährten Wirkstoffs Azoxystrobin (250 g/l). Formuliert als Suspensionskonzentrat (SC) zeichnet sich das Produkt durch eine hervorragende Verteilung auf der Kultur und eine schnelle Aufnahme in das Pflanzengewebe aus. Es bietet professionellen Anbauern im Gemüse-, Acker- und Zierpflanzenbau einen zuverlässigen Schutz gegen ein breites Spektrum wirtschaftlich bedeutender Schaderreger.

Das Anwendungsspektrum umfasst sowohl pilzliche Blattfleckenerreger als auch spezialisierte Pathogene wie Echte und Falsche Mehltaupilze, Rostpilze, Sclerotinia-Arten sowie die Kohlschwärze. Durch die systemischen und translaminaren Eigenschaften schützt ROSENKOMBI nicht nur die behandelte Blattoberfläche, sondern auch den Neuzuwachs der Kulturen. Dies macht es zu einem unverzichtbaren Baustein in modernen Pflanzenschutzstrategien für eine Vielzahl von Kulturen wie Tomaten, Zwiebeln, Erdbeeren und Raps.

Wirkstoffe

Azoxystrobin
250 g/L · Wirkstoff

Wirkungsweise

Der in ROSENKOMBI enthaltene Wirkstoff Azoxystrobin gehört zur chemischen Klasse der Strobilurine und ist in die FRAC-Gruppe 11 (QoI-Inhibitoren) eingestuft. Die Wirkung basiert auf der Blockierung des Elektronentransports in den Mitochondrien der Pilzzellen am Cytochrom-b-Komplex (Komplex III). Dadurch wird die Zellatmung der Schaderreger unterbunden, was zu einem raschen Energiemangel und dem Absterben der Pilzsporen sowie des Myzels führt. Azoxystrobin wirkt primär protektiv (vorbeugend), besitzt aber auch kurative und antisporulierende Eigenschaften. Es hemmt die Sporenkeimung sowie das Eindringen des Pilzschlauchs in das Gewebe der Kultur. Durch die translaminare und lokal-systemische Verteilung im Blatt wird ein langanhaltender Schutzfilm aufgebaut, der auch schwer erreichbare Pflanzenteile erfasst.

Resistenzmanagement

Da Azoxystrobin als QoI-Inhibitor (FRAC-Gruppe 11) ein hohes inhärentes Risiko für Resistenzbildungen aufweist, ist ein konsequentes Resistenzmanagement zwingend erforderlich. Du solltest ROSENKOMBI daher immer nur vorbeugend oder bei ersten Befallssymptomen einsetzen und die maximale Anzahl der Anwendungen pro Saison strikt begrenzen. Ein regelmäßiger Wechsel mit Fungiziden aus anderen Wirkstoffklassen mit unterschiedlichen Wirkungsmechanismen verhindert die Selektion resistenter Schaderreger-Populationen nachhaltig.

Mischbarkeit & Tankmischung

ROSENKOMBI ist im Allgemeinen gut mit gängigen Insektiziden, Herbiziden und Blattdüngern mischbar. Bei der Erstellung von Tankmischungen solltest du jedoch stets die Gebrauchsanleitungen aller Mischpartner beachten und vorab eine physikalische Mischprobe in einem kleinen Gefäß durchführen. Achte auf eine ausreichende Wasserqualität und vermeide extreme pH-Werte der Spritzbrühe. Die Anwendung sollte vorzugsweise in den kühleren Morgen- oder Abendstunden erfolgen, um eine optimale Benetzung der Kulturen zu gewährleisten und das Risiko von Phytotoxizität bei intensiver Sonneneinstrahlung zu minimieren.

Sicherheit & Ökotoxikologie

Beim Umgang mit ROSENKOMBI ist das Tragen der vorgeschriebenen persönlichen Schutzausrüstung (PSA), einschließlich Schutzhandschuhen und Schutzanzug bei der Ausbringung, obligatorisch, um den Anwenderschutz zu gewährleisten. Da der Wirkstoff Azoxystrobin als umweltgefährlich eingestuft ist, müssen Abdriften in Oberflächengewässer und angrenzende Biotope unbedingt vermieden werden. Zum Schutz von Bestäubern und anderen nützlichen Insekten wird empfohlen, das Pflanzenschutzmittel nicht auf blühende Kulturen oder an Orten auszubringen, an denen Bienen aktiv auf Nahrungssuche sind; verlege die Behandlung daher bevorzugt in die späten Abendstunden.

Zugelassene Anwendungen

KulturZiel-SchaderregerBBCHAufwandWartezeit
Kümmelpilzliche Doldenerkrankungen, Echte Mehltaupilze51–591 LITER_PER_HECTARE—
Dicke BohneSclerotinia sclerotiorum, Brennfleckenkrankheit (Ascochyta fabae)—1 LITER_PER_HECTARE14T
GurkeEchter Mehltau (Erysiphe cichoracearum), Echter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea)21–891 LITER_PER_HECTARE3T
GurkeEchter Mehltau (Erysiphe cichoracearum), Echter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea)21–890.48 LITER_PER_HECTARE3T
GurkeEchter Mehltau (Erysiphe cichoracearum), Echter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea)21–8948 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER3T
BleichsellerieSellerierost (Puccinia apii), Blattfleckenkrankheit (Septoria apiicola)13–991 LITER_PER_HECTARE14T
frische KräuterFalsche Mehltaupilze (Peronosporaceae), Rostpilze13–991 LITER_PER_HECTARE14T
WassermeloneEchter Mehltau (Erysiphe cichoracearum), Echter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea), Falscher Mehltau (Pseudoperonospora cubensis)21–990.5 LITER_PER_HECTARE3T
Kopfkohl (Rot-, Weiß-, Spitz- und Wirsingkohl)Kohlschwärze (Alternaria brassicicola)41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
SpargelLaubkrankheit (Stemphylium botryosum)55–89100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER—
SpargelSpargelrost (Puccinia asparagi)55–89100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER—
SalateRhizoctonia solani41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
EndivienFalscher Mehltau (Bremia lactucae)41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
TomateSamtfleckenkrankheit (Fulvia fulva)21–8948 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER3T
TomatePhytophthora infestans21–8948 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER3T
TomateEchter Mehltau (Leveillula taurica)21–8948 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER3T
ZierpflanzenRostpilze13–9796 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER—
BlumenkohleKohlschwärze (Alternaria brassicicola)41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER10T
BlumenkohleAlternaria brassicae41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER10T
BlumenkohleWeißer Rost (Albugo candida)41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER10T
ZucchiniEchter Mehltau (Erysiphe cichoracearum), Echter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea)51–89100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER3T
GurkeEchter Mehltau (Erysiphe cichoracearum), Echter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea)51–89100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER3T
Kopfkohl (Rot-, Weiß-, Spitz- und Wirsingkohl)Alternaria brassicae41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
Kopfkohl (Rot-, Weiß-, Spitz- und Wirsingkohl)Weißer Rost (Albugo candida)41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
BlattkohleMycosphaerella brassicicola41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
BlattkohleKohlschwärze (Alternaria brassicicola)41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
BlattkohleAlternaria brassicae41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
ZierpflanzenRostpilze13–9796 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER—
MöhreBlattfleckenkrankheit (Cercospora carotae)41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
MöhreEchter Mehltau (Erysiphe heraclei)41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
SalateFalscher Mehltau (Bremia lactucae)41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
RosenkohlMycosphaerella brassicicola41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
RosenkohlKohlschwärze (Alternaria brassicicola)41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
RosenkohlAlternaria brassicae41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
MöhreMöhrenschwärze (Alternaria dauci)41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
EndivienRhizoctonia solani41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
RosenkohlWeißer Rost (Albugo candida)41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
KartoffelDürrfleckenkrankheit (Alternaria solani)31–9150 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER7T
BlattkohleWeißer Rost (Albugo candida)41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
BlumenkohleMycosphaerella brassicicola41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER10T
Kopfkohl (Rot-, Weiß-, Spitz- und Wirsingkohl)Mycosphaerella brassicicola41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
MeloneEchter Mehltau (Erysiphe cichoracearum), Echter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea), Falscher Mehltau (Pseudoperonospora cubensis)21–990.5 LITER_PER_HECTARE3T
Gemüsepaprika (inkl. Peperoni und Chili)Phytophthora capsici, Samtfleckenkrankheit (Cladosporium capsici)21–990.5 LITER_PER_HECTARE3T
ZierpflanzenRhizoctonia spp.13–893 LITER_PER_HECTARE—
SpargelLaubkrankheit (Stemphylium botryosum)55–891 LITER_PER_HECTARE—
FuttererbseBrennfleckenkrankheit (Ascochyta pisi)51–751 LITER_PER_HECTARE35T
RettichPilzliche Blattfleckenerreger13–181 LITER_PER_HECTARE7T
WurzelzichorieRost (Puccinia cichorii)13–991 LITER_PER_HECTARE14T
SchalotteMehlkrankheit (Sclerotium cepivorum)13–191 LITER_PER_HECTARE14T
Salat-ArtenPilzliche Blattfleckenerreger13–181 LITER_PER_HECTARE7T
BlumenkohleWeißer Rost (Albugo candida)41–491 LITER_PER_HECTARE10T
Rucola-ArtenFalsche Mehltaupilze (Peronosporaceae), Rostpilze, Pilzliche Blattfleckenerreger13–391 LITER_PER_HECTARE14T
TomateSamtfleckenkrankheit (Fulvia fulva)21–890.48 LITER_PER_HECTARE3T
SpeisezwiebelMehlkrankheit (Sclerotium cepivorum)13–191 LITER_PER_HECTARE14T
Kopfkohl (Rot-, Weiß-, Spitz- und Wirsingkohl)Kohlschwärze (Alternaria brassicicola)41–491 LITER_PER_HECTARE14T
TopinamburRost (Puccinia helianthi)13–991 LITER_PER_HECTARE42T
ErdbeereEchter Mehltau (Sphaerotheca macularis)55–891 LITER_PER_HECTARE3T
EndivienFalscher Mehltau (Bremia lactucae)41–491 LITER_PER_HECTARE14T
SchnittmangoldPilzliche Blattfleckenerreger14–391 LITER_PER_HECTARE21T
MöhreBlattfleckenkrankheit (Cercospora carotae)41–491 LITER_PER_HECTARE14T
RadieschenFalscher Mehltau (Peronospora parasitica)10–991 LITER_PER_HECTARE21T
SchnittlauchRost (Puccinia allii)13–191 LITER_PER_HECTARE—
SpargelSpargelrost (Puccinia asparagi)55–891 LITER_PER_HECTARE—
RettichFalscher Mehltau (Peronospora parasitica)10–991 LITER_PER_HECTARE21T
KohlrabiWeißer Rost (Albugo candida), Pilzliche Blattfleckenerreger, Falscher Mehltau (Peronospora parasitica)13–991 LITER_PER_HECTARE14T
BlattkohleWeißer Rost (Albugo candida)41–491 LITER_PER_HECTARE14T
SalateFalscher Mehltau (Bremia lactucae)41–491 LITER_PER_HECTARE14T
BlumenkohleAlternaria brassicae41–491 LITER_PER_HECTARE10T
ErbsePilzliche Blattfleckenerreger13–181 LITER_PER_HECTARE7T
AckerbohneFalscher Mehltau (Peronospora viciae)—1 LITER_PER_HECTARE35T
BlumenkohleMycosphaerella brassicicola41–491 LITER_PER_HECTARE10T
Gewürzfenchelpilzliche Doldenerkrankungen51–591 LITER_PER_HECTARE—
SalateRhizoctonia solani41–491 LITER_PER_HECTARE14T
KartoffelRhizoctonia solani, Colletotrichum coccodes—2 LITER_PER_HECTARE—
RapsRapsschwärze (Alternaria brassicae)51–691 LITER_PER_HECTARE—
ZierpflanzenRostpilze—0.96 LITER_PER_HECTARE—
BuschbohneRostpilze—1 LITER_PER_HECTARE7T
JohanniskrautJohanniskrautwelke (Colletotrichum gloeosporioides)12–391 LITER_PER_HECTARE35T
KohlrabiFalscher Mehltau (Peronospora parasitica)13–991 LITER_PER_HECTARE14T
ErdbeereEchter Mehltau (Sphaerotheca macularis)55–891 LITER_PER_HECTARE3T
Gemeine RingelblumeEchte Mehltaupilze51–551 LITER_PER_HECTARE7T
ZucchiniEchter Mehltau (Erysiphe cichoracearum), Echter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea)21–891 LITER_PER_HECTARE3T
BlattkohleAlternaria brassicae41–491 LITER_PER_HECTARE14T
KohlrübePilzliche Blattfleckenerreger13–181 LITER_PER_HECTARE7T
Echte KamilleEchte Mehltaupilze51–551 LITER_PER_HECTARE7T
ZierpflanzenPilzliche Blattfleckenerreger13–991 LITER_PER_HECTARE—
ZierpflanzenPilzliche Blattfleckenerreger—1 LITER_PER_HECTARE—
BlumenkohleKohlschwärze (Alternaria brassicicola)41–491 LITER_PER_HECTARE10T
StielmusPilzliche Blattfleckenerreger13–181 LITER_PER_HECTARE7T
PhaceliaBotrytis-Arten (Botrytis spp.)13–391 LITER_PER_HECTARE—
SpitzwegerichEchte Mehltaupilze—1 LITER_PER_HECTARE7T
ZwiebelgemüseMehlkrankheit (Sclerotium cepivorum)13–191 LITER_PER_HECTARE7T
MeerrettichFalscher Mehltau (Peronospora parasitica)13–991 LITER_PER_HECTARE10T
KohlrübePilzliche Blattfleckenerreger13–991 LITER_PER_HECTARE10T
RosenkohlWeißer Rost (Albugo candida)41–491 LITER_PER_HECTARE14T
FeldsalatFalscher Mehltau (Peronospora valerianellae)13–391 LITER_PER_HECTARE14T
KnollensellerieSellerierost (Puccinia apii)13–991 LITER_PER_HECTARE14T
RadieschenPilzliche Blattfleckenerreger13–181 LITER_PER_HECTARE7T
MöhreEchter Mehltau (Erysiphe heraclei)41–491 LITER_PER_HECTARE14T
RadieschenFalscher Mehltau (Peronospora parasitica)10–991 LITER_PER_HECTARE14T

Häufige Fragen

Wann ist der optimale Zeitpunkt für eine Behandlung mit ROSENKOMBI?

Der beste Zeitpunkt für die Anwendung ist immer vorbeugend (protektiv), bevor die ersten sichtbaren Symptome des Schaderregers auftreten. Achte auf die lokalen Warndienstmeldungen und die Infektionsbedingungen. Eine frühzeitige Behandlung in den empfohlenen BBCH-Stadien verhindert, dass sich der Pilz im Gewebe der Kultur etablieren kann.

Wie wirkt sich die translaminare Eigenschaft von ROSENKOMBI in der Praxis aus?

Translaminar bedeutet, dass der Wirkstoff nach dem Auftreffen auf die Blattoberseite durch das Blattgewebe hindurch auf die Blattunterseite wandert. Dadurch werden auch Schaderreger erfasst, die sich auf der schwer zu treffenden Unterseite der Blätter ansiedeln, was die Behandlungssicherheit bei dichtem Laubdach der Kulturen erheblich verbessert.

Kann ich ROSENKOMBI in einer Tankmischung mit Netzmitteln kombinieren?

Der Zusatz von Netzmitteln oder Additiven kann die Benetzung und Wirkstoffaufnahme verbessern, erhöht jedoch in manchen Kulturen auch das Risiko von Blattverbrennungen (Phytotoxizität). Du solltest solche Mischungen vorab auf Verträglichkeit an einigen Testpflanzen prüfen, besonders bei empfindlichen Gemüsearten oder unter extremen Witterungsbedingungen.

Warum ist der Wirkstoffwechsel bei diesem Pflanzenschutzmittel so wichtig?

Azoxystrobin greift an einer sehr spezifischen Stelle im Stoffwechsel der Pilze an (Ein-Ort-Wirkungsmechanismus). Pilze können relativ schnell Resistenzen gegen diese Wirkstoffgruppe entwickeln, wenn sie wiederholt damit in Kontakt kommen. Durch den Wechsel mit Fungiziden anderer FRAC-Klassen unterbrichst du diesen Selektionsdruck und erhältst die Wirksamkeit des Mittels.

Wie verhalte ich mich bezüglich der Wartezeiten vor der Ernte?

Die Wartezeit variiert je nach Kultur stark und liegt zwischen 3 und 42 Tagen. Du musst diese Fristen unbedingt einhalten, um sicherzustellen, dass keine unzulässigen Wirkstoffrückstände auf den Ernteprodukten verbleiben. Plane deine Behandlungen daher vorausschauend anhand des erwarteten Erntetermins.

Was muss ich bei der Anwendung in der Nähe von Gewässern beachten?

Da der Wirkstoff für aquatische Organismen giftig ist, musst du strenge Abdriftminderungsmaßnahmen einhalten. Nutze abdriftmindernde Düsentechnik und halte die gesetzlich vorgeschriebenen Abstände zu Oberflächengewässern ein, um einen Eintrag des Pflanzenschutzmittels in den Wasserkreislauf zu verhindern.